Smart-Object-eXchange ®

 

Die neuen Möglichkeiten des elektronischen Datenaustausches (z.B.: E-Business) versprechen allenthalben Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen. Gleichzeitig kommt auf die Firmen eine enorme Herausforderung zu: die Integration ihrer Daten, Anwendungen und komplexen Geschäftsprozesse auf der Basis von weltweit anerkannten Web-Technologien und -Standards.

 

Das Internet hat dabei das Spektrum der Möglichkeiten erheblich erweitert. Die Fähigkeit, Web-Technologien strategisch einzusetzen, ist dabei für Unternehmen zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden.

 

So durchläuft beispielsweise der komplexe Beschaffungs- und Verrechnungsprozess zwischen Handwerkern, Logista und Lieferanten diverse Schnittstellen und wird heute zum grössten Teil über Telefon, Fax und Post abgewickelt. Aus dieser Situation resultieren unproduktive oder zumindest repetitive Arbeiten mit einem erheblichen Fehlerpotenzial.

 

Der Trend zu durchgängig elektronisch gestalteten Versorgungsketten beschäftigt jedoch nicht nur Logista. Die Einführung einer E-Procurement-Lösung hat inzwischen in vielen Geschäftsplänen höchste Priorität. Denn schlankere und effizientere Business-to-Business-Transaktionen (B2B) versprechen in erster Linie eines: Kosteneinsparungen im grossen Stil.

 

So rechnet zum Beispiel die Automobilindustrie, dass sie durch die Ablösung ihres disparaten Bestandes an geschlossenen Datensystemen durch einen offenen, webfähigen Supply Channel allein in Sachen Inventarkosten und Auftragsverarbeitung mit einem Schlag 40 Milliarden Dollar einsparen könnte. Nochmals jährlich 12 Milliarden Betriebskosten würden durch geringere Lagerhaltung von nicht verkauften Fahrzeugen, Ersatzteilen und durch elektronischen Dokumentenaustausch wegfallen.

 

Was ist SmoX ?

 

Das SmoX System ist eine Plattform für den universellen Datenaustausch und der Prozesskommunikation zwischen unterschiedlichen verteilten Systemen. Die Besonderheit besteht darin, dass die Dateien eine eigene Funktionalität besitzen können.

 

Zur Anwendung wird das System wie folgt installiert.

 

 

 

 

 

Wie funktioniert SmoX ?

 

Normalerweise fallen Daten an, die durch bestimmte Anwendungsprogramme erzeugt werden (WORD EXCEL Angebots-Fakturierungsprogramm CAD Messgeräteausgabe usw.) Diese Daten können entweder direkt aus dem Programm über eine Automatisierungsschnittstelle , oder als eMail-Anhang einer gesicherten Datei versendet werden. Bei dem Empfänger entwickeln diese Daten dann eine eigene Funktionalität, die Daten fügen sich selbsttätig in die entsprechende Zieldatenbank ein, Termine werden automatisch eingetragen und kennzeichnen sich zur Verfolgung und Erinnerung, Auftrags- oder Angebotsunterlagen werden automatisch erstellt usw.

 

Beispiele:

 

Sie erstellen eine EXCEL Datei, sichern diese im SmoX-Format und senden sie als eMail-Anhang mit Outlook. Der Empfänger öffnet den Anhang mit dem SmoX-Reader.

 

Vorteil: dieser Versandmodus eignet sich für alle, die nicht an SmoX angeschlossen sind (Der SmoX-Reader ist für den Empfänger kostenfrei!)

Durch das SmoXformat sind hier jedoch Verschlüsselungen, automatische Datenkomprimierung, Weitergaben mit erklärenden Texten, Paketfunktionen mit anderen Datenformaten (z.B.: Abrechnung mit Worddokumenten und CAD-Zeichnungen in einer eMail) sowie Eingangsbenachrichtigung und Lagerungsfunktionen möglich.

 


Eine medizinische Laboruntersuchung ist abgeschlossen. Die Werte werden ausgelesen und über den SmoXmailer verpackt. Weitere Berichte werden unter Zuhilfenahme von Textbausteinen erstellt und beigepackt. Ein vordefinierter Aktionsplan im SmoXmailer wird gestartet.

 

Vorteil: Alle weiteren Aktionen und Überwachungen laufen automatisch: Die vorbestimmte Empfängergruppe erhält die Daten, die relevanten Daten werden automatisch in die Patientenakte eingetragen, Benachrichtigung an das entsprechende ärztl. Personal, angeschlossene Studien werden aktualisiert, bewertete Antworten (ggfs. neue Laboranforderungen) werden automatisch an den Absender geleitet) ...

 


Eine Ausschreibungsangebotsvorlage inkl. Zeichnungen wird erstellt. Das Datenpaket wird als „Abholfach“ für Interessenten im SmoX-Server hinterlegt.

 

Vorteil: Die Bieter können die Dokumente an vordefinierten Preisfeldern ausfüllen und zurücksenden, freie Notizen sind jederzeit und in beide Richtungen zufügbar, nach Auschreibungszuschlag wird automatisch der Auftrag angelegt, verfolgt und die Abrechnung kontrolliert, jeglicher Schriftverkehr zu diesem Auftrag ist über den SmoXserver jederzeit einsehbar.

 

Weitere Anwendungsbeispiele (z.B. Maklersystem) können gerne abgerufen werden.

 


Welche Technologien benutzt SmoX ?

 

Technische Grundlage des Projekts ist der Datenaustausch über die SmoX-Server-Schnittstelle Basierend auf XML (Extensible Markup Language), der Weiterentwicklung von SGML (Standard Generalized Markup Language), dient die Software als Drehscheibe für den Austausch von Geschäftsinformationen und für die Anwendungsintegration. Sie übernimmt die Rolle des Übersetzers zwischen den heterogenen Systemen. Auf diese Weise lässt sich der «Knackpunkt» des Logista-Projekts bewältigen: Informationen können unabhängig von den bestehenden Plattformen, Betriebssystemen und anderen Basistechnologien ausgetauscht werden. Die Anwendungen werden firmen- und branchenübergreifend miteinander verbunden, ohne dass bei den Geschäftspartnern der Logista-Zentrale grössere Investitionen anfallen.

 

Ohne Standard keine Integration

 

Schon seit Mitte der achtziger Jahre bietet das Verfahren Electronic Data Interchange (EDI) Grundlagen für den standardisierten Austausch von strukturierten Daten zwischen unterschiedlichen Organisationen. In EDI-Dokumenten können Geschäftsabläufe wie Bestell-, Rechnungs-, Zahlungs- und Frachtwesen abgebildet werden. Das Verfahren übersetzt diese Dokumente in eine international anerkannte Sprache (Ansi X.12 oder Edifact), mit der Systeme lokal oder global über ein dediziertes Netzwerk kommunizieren. Desweiteren sind durch hybride Datenformen – mit direkter Koppelung zu Edifact - Beschreibungen für Produktkataloge, Angebote, Werbekampagnen und andere Daten automatisch generierbar.

 

Standards sind also gefragt, die definieren, wie sich E-Commerce-Anwendungen und -Prozesse in beiden Richtungen der Zulieferkette besser mit vorhandenen Systemen integrieren lassen. Es bedarf auch robuster Produkte, die geeignete Werkzeuge und Funktionalitäten bieten, Rahmenbestimmungen, die den Datenaustausch via Web regeln, und Verzeichnisse, die diese Standards sammeln.

 

 

Wie wird SmoX Lizensiert ?

 

Jeder Empfänger kann SmoX ohne weitere Kosten nutzen (wegen der freien Verbreitungsmöglichkeit geboten). Für das Erstellen und Versenden der Daten werden volumen- oder gerätebezogene Lizenzgebühren fällig. Bei größerem Kommunikationsaufkommen werden auch Lizenzpauschalen vereinbart.

 

Weitere Anfragen unter:  info@smox.de

 

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